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Regulierung Wasserschaden – Trotz Versicherung muss Hausbesitzer zahlen

Der ehemalige Mieter hatte noch vor dem Auszug vor wenigen Wochen mitgeteilt, dass es wohl mit ein paar Fliesen im Bad „Probleme“ gäbe… Als nun die Wohnung vom Mieter geräumt war staunten die Vermieter nicht schlecht!

Beim öffnen der Türe fiel schon auf, dass die Türe auf den Bodenfliesen streifte… Beim genaueren hinsehen erkannte man, dass vor der Dusche alle Fliesenfugen gerissen waren und mehrere Bodenfliesen locker waren… Was war hier nun passiert?

Bei der Leckage haben wir mehrere mögliche Ursachen überprüft und dabei festgestellt, dass bei der Montage der Duschwanne das Wandauflager nicht ordentlich hergestellt wurde und somit die Duschwanne sich abgesetzt hat. Dadurch waren die Wartungsfugen nicht mehr dicht und wir vermuten, dass die letzten 12 bis 18 Monate bei jedem Duschen ca. 3 Liter Wasser hinter die Dusche in den Estrich lief.

Die Regulierung des Schadens umfasst die notwendige Trocknung, fachgerechte Herstellung des Wandauflagers, Bodenfliesen neu verlegen, beschädigte Holztüre wechseln, Teppichboden im benachbarten Zimmer auswechseln und beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Wichtig für alle Haus- und Wohnungsbesitzer:

Die Versicherung übernimmt in aller Regel lediglich den unmittelbar entstandenen Schaden. Hier in unserem Fall gehen die Kosten für das Herstellen des Wandauflagers der Duschwanne, das einfliesen der Duschwanne und einzelne Leistungen des Fliesenlegers zu Lasten des Wohnungsbesitzers.

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